Warum bin ich wie ich bin?

Leben im Schatten der Vergangenheit

Manchmal gibt es Situationen, in denen wir uns über uns selbst ärgern, zum Beispiel, weil wir in einer bestimmten Weise reagiert oder gehandelt haben.
Unser Denken, Handeln und Fühlen ist beeinflusst durch unsere Prägungen. In erster Linie unsere eigenen, zum Beispiel aus Kindheits- und Jugendtagen. Ebenso gibt es Prägungen, die über Generationen weitergegeben werden, d. h. von unseren Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern gemacht wurden. Diese sind uns häufig weniger bewusst.  

Geschehnisse spielen eine entscheidende Rolle, welche Art von Prägungen gemacht werden. So wird zunehmend anerkannt, dass Kriegssituationen oder Kriegserlebnisse tiefe und einschneidende Prägungen hinterlassen, die über mehrere Generationen weitergegeben werden.

Mehr als 75 Jahre haben wir nach Kriegsende in Deutschland Frieden. Doch nun gibt es in Europa einen Krieg, mit dem wir stärker denn je konfrontiert sind: Bilder und Berichterstattung aus den Medien und Social Media-Kanälen führt uns die Belastungen der Menschen in der Ukraine vor Augen, die nun kämpfen, im Land bleiben, fliehen oder Kriegsgefangene werden. Oder wir haben Kontakt zu geflüchteten Menschen und erleben hautnah, wie es ihnen geht. All das könnte zu Reaktionen führen, die für uns nicht erklärlich sind. Vielleicht ruft es Ängste, Ohnmachtsgefühle oder Erinnerungen aus Erzählungen oder eigenen Erlebnissen wach.

Wir beschäftigen wir uns mit der Frage, welche Prägungen es insbesondere durch Kriegserlebnisse geben kann und wie diese über mehrere Generationen weitergegeben werden.

Diese Themen werden behandelt:

  • Schatten der Vergangenheit aus der NAZI-Zeit
  • Erlebnisberichte, z. B. von Flucht und Vertreibung
  • Erziehungsstile und deren Auswirkungen
  • Traumata und/oder Traumafolgen
  • Weitergegebene Prägungen erkennen und Hilfsangebote zum Umgang mit ihnen
  • Biblische Beispiele für Traumata
  • Mögliche Folgen des Krieges auf die 3. und 4. Generation (heutige Jugendliche oder jungen Erwachsenen)

Die Inhalte dieses Seminars werden an ZWEI WOCHENENDEN behandelt, die nur zusammen gebucht werden können!
1. Wochenende: 29.7. bis 31.7.2022
2. Wochenende: 12.8. bis 14.8.2022

Beginn ist jeweils am Freitag um 18:00 Uhr mit dem Abendessen, Ende jeweils am Sonntag nach dem Mittagessen.

29.07.2022 - 31.07.2022

Deutschland

38518 Gifhorn

Für die Unterkunft muss selbst gesorgt werden. Es gibt z. B. das Hotel Deutsches Haus direkt neben der Kanzlei (EZ 75 Euro/ DZ 90 Euro beides inkl. Frühstück).
Für die weitere Verpflegung wird gesorgt und ein freiwilliger Kostenbeitrag erhoben.

Veranstaltungsort
Kanzlei Löwenberger
Torstr. 13
38518 Gifhorn
Leitungsteam
Conny Krenzke
Kai und Ulla Löwenberger
und Team

Die Anmeldung geht direkt an Ulla Löwenberger (Tel.: 0152-53 16 20 67)

Anmeldung

Teilnehmer/in

Kontaktdaten

Partner/in (ggf)

Zusatzangaben

Sonstiges

* Pflichtfeld